| Datum: | Donnerstag, 19. März 2009 |
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| Referent: | Mag. Johannes Kohlbacher - procon.at |

Dieser Fachvortrag zeigte wie Risiken bewertet und klassifiziert werden können. Die Eintrittswahrscheinlichkeit, das Schadensausmaß bzw, die Auswirkung und die Entdeckbarkeit ergeben dabei eine sehr gute Risikokennzahl. Aber nicht nur Risiken, sondern auch die Chancen sind in einem Projekt zu berücksichtigen, wobei hier sehr große kulturelle Unterschiede erkennbar sind, wie Herr Kohlbacher erläuterte. In den USA sowie im fernöstlichen Raum werden zu Beginn eines Projektes eher die Chancen im Vordergrund stehen, während man sich hierzulande eher mit Risiken befasst. Verschiedene Beurteilungs- und Analysemethoden, wie die FMEA oder das einfache Portfolio wurden ebenfalls behandelt. Wichtig ist, dass nicht nur der Projektleiter, sondern alle Projektmitglieder beim Risikomanagement mitmacht und mitdenkt. So ist es natürlich unerlässlich dass man sich - speziell in Projekten - der Risiken bewusst ist, wenn dann auch nicht unbedingt eine Maßnahme dagegen ergriffen werden muss. Nach einer anregenden Diskussion und zahlreichen interessanten Beiträgen, konnten auch einige noch offene Fragen beantwortet werden. Die Frage ob bzw. ab wann Risikomanagement sich in Projekten auszahlt, bleibt jedoch auch weiterhin unbeantwortet.
Noch ein Hinweis für GPMS-Mitglieder: Es lohnt ein Blick auf den GPMS PM-Prozess. Dort finden sich viele Beiträge und einiges an Material zum Risikomanagement…